Aktienfonds

aktienfonds Aktinfonds sind die Anlageform für Kleinanleger und institutuonelle Anleger seit Beginn des letzten Jahrtausend
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Das Fondsvermögen eines Aktienfonds wird vorwiegend in inländische oder ausländische Aktien investiert. Nach welchen Regeln und in welchen Märkten ein Aktienfonds investiert, ist in der öffentlichen Strategie des jeweiligen Aktienfonds festgelegt. Eine Konzentration kann auf bestimmte Börsen einzelner Länder oder bestimmte Wirtschaftzweige festgelegt sein oder jeweils an (chart-)technischen oder fundamentalen Daten (Unternehmenswerte an der Börse, Kurs-Gewinn Verhältnis (KGV) oder weiteren Kriterien) ausgerichtet sein.

Bei den meisten Aktienfonds können Anteile des Fondsvermögens (Sondervermögen) auch in festverzinsliche Wertpapiere investiert werden bis sich aussichtsreiche Aktienanlagen ergeben. Auch hier sind Anteile aus den veröffentlichten Anlagestrategien der jeweiligen Fonds zu ersehen.

Einen Aktienfonds betrachtet man normalerweise als eine alternative zu einer Direktanlage in Aktien. Er bietet die Möglichkeit, durch eine weitere Streuung von Einzelinvestments einen gesamten Markt abzudecken und damit Risiken von Verlusten - aber auch Chancen auf Gewinne - im Vergleich zu Einzel-Aktien-Investments zu minimieren. Aktienfonds bieten sich vor allem auch für Kleinanleger an, für die der Aufbau eines eigenen Einzelaktien-Portefolio zu aufwendig ist oder die auf das Fachwissen der Fondsmanager vertrauen. Viele der Aktienfonds bieten auch die Möglichkeit regelmäßiger Sparpläne.

Typische Aufstellungen für einen Aktienfonds ist die Thematische Eingrenzung des Rahmen der Investition:

    * Aktienfonds: Anlage des Fonds ausschließlich oder überwiegend Aktien
    * Gemischte Fonds: Gemischte Anlage in Aktien und Festverzinsliche Wertpapiere
    * Länderfonds: Anlage in speziellen Ländern, meistens in kleinen, exotischen Börsen
    * Themenfonds: Anlage in bestimmte Themen (wie z.B. nur Aktien im Bereich Software oder Gentechnologie)
    * Umbrella: Dachfonds, in denen Einzelfonds unterschiedlicher Themen verwaltet werden unter denen der Anleger häufig "Switchen" kann.

Man unterscheidet zwischen Fonds mit regelmäßigen Ausschüttungen (Ausschüttungsfonds) oder Fonds, die erzielte Renditen sofort wieder anlegen (akkumulieren). Akkumulierende Fonds werden häufig auch thesaurierende Fonds genannt.

Nicht jeder Fonds ist für alle Anleger zu jedem Zeitpunkt "offen": So genannte "Publikumsfonds" sind zunächst für jedermann offen, sie können aber bei erreichen einer bestimmten Summe dann zu "geschlossenen" Fonds werden, die wiederum erst zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt ausgezahlt werden und nicht unbedingt in der Zwischenzeit gehandelt werden können. Solche Publikumsfonds nennen sich dann "geschlossene Fonds". Immer frei an den Börsen handelbar sind "Offene Aktienfonds" - hier werden laufend auch neue Anteile ausgegeben und der Rückkauf der Anteile über die Fondsgesellschaft wird gewährleistet.

Spezialfonds können zum Beispiel für einzelne oder Institutionelle Anleger eingerichtet werden.

Foto: M. Lenk

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